Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrstoffkennzeichnung macht Risiken von Reinigungsmitteln, Desinfektionsmitteln und Chemikalien im Objekt eindeutig erkennbar.
Definition
Was ist Gefahrstoffkennzeichnung?
Gefahrstoffkennzeichnung informiert über gefährliche Eigenschaften von Stoffen und Gemischen. In der Reinigung betrifft sie insbesondere entsprechend eingestufte Spezialreiniger und Konzentrate. Gefährdungen können auch bei der vorgesehenen Anwendung entstehen; sie sind durch geeignete Schutzmaßnahmen zu begrenzen.
Gefahrstoffkennzeichnung umfasst Piktogramme, Signalwörter, Gefahrenhinweise, Sicherheitshinweise, Herstellerangaben und Informationen zur sicheren Anwendung.
- Etiketten und Piktogramme prüfen
- Sicherheitsdatenblätter bereitstellen
- Betriebsanweisungen ableiten
- Lagerbereiche klar strukturieren
- Beschäftigte regelmäßig unterweisen
Warum ist Gefahrstoffkennzeichnung wichtig?
Lesbare, zutreffende Kennzeichnung hilft, Reinigungsprodukte korrekt auszuwählen, zu dosieren, zu verwenden und zu lagern. Sie ist ein Baustein sicherer Arbeitsabläufe und ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung.
Nicht gekennzeichnete Gebinde, gemischte Mittel oder falsche Lagerung können gefährliche Reaktionen, Hautreizungen und Umweltschäden verursachen.
Einsatzbereiche im Gebäudebetrieb
Relevant ist sie in Reinigungsräumen, Lagern, Technikbereichen, Küchen, Sanitärzonen und bei Sonderreinigungen. Besonders Fettlöser, Kalkentferner, Desinfektionsmittel und Grundreiniger benötigen klare Hinweise.
Im Gebäudebetrieb müssen Zuständigkeiten für Produktauswahl, Gefährdungsbeurteilung, innerbetriebliche Kennzeichnung und Unterweisung feststehen. Die Kennzeichnung ist eine Schutzanforderung, keine allein aus dem Hausmeisterservice in Berlin abzuleitende Sonderleistung.
Methoden und fachgerechte Umsetzung
Etiketten, Sicherheitsdatenblätter und Betriebsanweisungen geben vor, welche Schutzmaßnahmen gelten. Produkte sollten möglichst im Originalgebinde bleiben und beim Umfüllen fachgerecht beschriftet werden.
Worauf muss geachtet werden?
Die Kennzeichnung muss zum Inhalt des Gebindes passen und lesbar bleiben. Vor Arbeitsbeginn werden Gefährdungen und Schutzmaßnahmen anhand der Gefährdungsbeurteilung und der Produktinformationen festgelegt. Das Etikett ersetzt weder Sicherheitsdatenblatt noch Betriebsanweisung und Unterweisung.
Verwandte Begriffe: Arbeitsschutzkleidung, Auffangwanne, Hautschutzplan.
